
Lachs ist nicht gleich Lachs. Der Großteil des Lachses, der weltweit gegessen wird, stammt aus Aquakultur – meist Atlantischer Lachs aus Netzgehegen, etwa in Norwegen oder Chile. Echter Wildlachs dagegen wächst frei im Meer auf und wird nur gefangen, wenn die Bestände es zulassen. Der Unterschied ist sichtbar, schmeckbar und beginnt lange vor dem Teller.
Zuchtlachs: im Netzgehege aufgewachsen
Zuchtlachse verbringen ihr Leben in Netzgehegen und werden mit Futterpellets gefüttert. Ihre orange-rosa Farbe erhalten sie über Farbstoffe wie Astaxanthin, die dem Futter zugesetzt werden. Das Fleisch ist meist deutlich fetter und weicher als bei Wildlachs.
Wildlachs: frei, fest, kräftig im Geschmack
Unser Sockeye-Wildlachs wächst in den Flüssen, Seen und im offenen Nordpazifik rund um Alaska auf. Er legt weite Strecken zurück und ernährt sich natürlich – vor allem von Plankton und kleinen Krebstieren wie Krill. Das macht sein Fleisch fest und tiefrot. Pahle Sockeye enthält rund 5 g Fett je 100 g.

Die Unterschiede auf einen Blick
- Herkunft: kontrollierter Wildfang in Alaska statt Aquakultur.
- Farbe: natürliches Tiefrot aus der Nahrung statt Farbstoff im Futter.
- Fettgehalt: Sockeye hat rund 5 g Fett je 100 g und festes Fleisch, Zuchtlachs ist meist deutlich fetter und weicher.
- Geschmack: kräftig und aromatisch – ein echter Charakterfisch.
- Bestände: In Alaska wird nur gefischt, wenn genug Lachse zum Laichen die Flüsse erreichen.
Gut zu wissen: Wildlachs kann nicht bio-zertifiziert werden, denn Bio-Siegel gibt es nur für kontrollierte Aufzucht. Echter Wildfang aus Alaska wächst dagegen so natürlich auf, wie es nur geht.
Überzeugen Sie sich selbst: Probieren Sie unseren geräucherten Alaska-Wildlachs oder das Rotlachs-Filet zum Selbstzubereiten.








